unimagazin 1/09

Nach Amerika

Die USA und die neue Weltordnung.

Unter dem Titel «Nach Amerika. Die USA und die neue Weltordnung» beleuchtet das neu erschienene unimagazin politische, ökonomische und soziale Entwicklungen in den Vereinigten Staaten. Und es feiert in einem Forschung Spezial einen der grossen Köpfe der Wissenschaft: Charles Darwin, der Vater der Evolutionstheorie, der vor 200 Jahren geboren wurde.

Die USA sind am Ende. Und sie stehen vor einem Neuanfang. Wie die letzten Jahre gezeigt haben, können die Vereinigten Staaten die Welt nicht mehr im Alleingang regieren. Auch wenn es die Administration Bush mit ihrem ideologischen «Tunnelblick» nicht wahrhaben wollte: die Welt ist komplexer geworden, es ist Zeit für eine neue Weltordnung. Mit der Wahl von Barack Obama zum 44. Präsidenten der USA ist diese Einsicht auch im Weissen Haus angelangt. Wie die neue Weltordnung aussehen wird, welche Rolle die USA und Europa darin spielen werden und welche Akzente der neue Präsident etwa in der Klimapolitik oder in Fragen des Völkerrechts setzen könnte, diskutieren wir in diesem Heft mit Expertinnen und Experten, die an der Universität Zürich forschen und lehren.

Weiter in diesem Heft: 2009 ist das grosse Darwin-Jahr. Die Welt feiert den zweihundertsten Geburtstag von Charles Darwin, dem sie eine der bahnbrechendsten und wirkungsmächtigsten wissenschaftlichen Konzepte verdankt: die Evolutionstheorie, die Darwin vor 150 Jahren in seinem Buch «Über die Entstehung der Arten» formulierte und begründete. Sie bildet heute die Basis für viele Bereiche der biologischen Forschung. Wir nehmen das Jubiläum zum Anlass für ein Forschung Spezial, das zeigt, wie heute an der Universität Zürich im Geiste Darwins geforscht wird.

Und: «Diabetes zu heilen ist keine Illusion mehr», sagt der Zürcher Diabetesforscher Marc Donath im Interview mit dem unimagazin. Donath arbeitet an einer bahnbrechenden neuen Therapie der weltweiten Volkskrankheit Nummer eins.

Unimagazin 1/09 (PDF, 2031 KB)

Dossier Amerika

  • Sinkender Stern? Die USA verlieren in der multipolaren Weltordnung an Macht. Mit dem Politologen Dieter Ruloff sprach Thomas Gull.

"Make Money not War" (PDF, 109 KB)

  • Im DIlemma Amerika ist ein Land von Einwanderern. Doch nicht alle sind willkommen. Mit dem Historiker Andrew Keeling sprach David Werner.

"Salatschüssel statt Melting Pot" (PDF, 104 KB)

  • Hassliebe Die Europäer bewundern und verachten die USA – Analyse einer Beziehung. Mit dem Historiker Jakob Tanner sprach Roger Nickl.

"Obama ist bereits eine Ikone" (PDF, 146 KB)

  • Nach Guantanamo Mit Barack Obama gewinnt das Völkerrecht wieder an Bedeutung. Mit der Juristin Helen Keller sprach Adrian Ritter.

"Bushs Erbe wiegt schwer" (PDF, 118 KB)

  • Stehaufmännchen Der Dollar spiegelt Glanz und Elend der Geschichte Amerikas. Mit dem Historiker Tobias Straumann sprach Michael Ganz.

"Der Dollar ist ein Stehaufmännchen" (PDF, 101 KB)

  • Wetterwechsel Die neue US-Regierung setzt in der Klimapolitik neue Akzente. Mit dem Geografen Wilfried Haeberli sprach Theo von Däniken.

"Klimaerwärmung gefährdet auch die USA" (PDF, 95 KB)

Forschung

  • Von Fossilien Lernen Wie der Schildkrötenpanzer entstand

Knöcherne Zeitzeugen (PDF, 67 KB)

  • Darwins Drosseln Wiederansiedlung auf Galapagos

Die Heimkehr von Darwins Drosseln (PDF, 162 KB)

  • Erfinderische Natur Biologische Systeme sind innovativ

Vier Milliarden Jahre Innovation (PDF, 68 KB)

  • Entstehung der Arten Die Bedeutung der Evolutionstheorie

"Darwins Theorie war eine Provokation" (PDF, 193 KB)

  • Experimentelle Evolution Wie aus Einzellern Mehrzeller wurden

Evolution im Labor (PDF, 75 KB)