unimagazin 1/10

Ecce homo – Zu den Ursprüngen der Menschheit

Von den Ursprüngen in der afrikanischen Steppe bis zur Erfindung der griechischen Polis und darüber hinaus – das neue unimagazin unternimmt Zeitreisen an die Anfänge des modernen Menschen, seiner Kultur und Gesellschaft.

Die Wissenschaft ist eine Zeitmaschine. Historiker, Archäologen und Anthropologen machen es uns möglich, weit in die Vergangenheit zurückzublicken. Das neue unimagazin unternimmt Zeitreisen an die Anfänge des modernen Menschen, seiner Kultur und Gesellschaft.

Wir streifen durch die Weiten Afrikas auf der Suche nach dem ersten Homo sapiens, der dort vor rund 150 000 Jahren gelebt haben soll. Oder wir reiten durch die Steppen zwischen dem Schwarzen und dem Kaspischen Meer, wo sich die Menschen vor 5000 Jahren in der indogermanischen Ursprache verständigten.

Wir sitzen im prunkvollen Palast auf dem Mont Lassois in dem die Keltenprinzessin von Vix um 500 v. Chr. Hof hielt. Und wir werfen mit Theologen einen neuen Blick auf die biblische Paradiesgeschichte, die als «Adoleszenzerzählung der Menschheit» gedeutet werden kann.

Diese und andere faszinierende Einblicke in die Geschichte der Menschheit versammelt das Dossier «Ecce Homo. Zeitreisen an unsere Anfänge» im aktuellen unimagazin. Vielfach verdanken wir solche Erkenntnisse so genannten «Orchideenfächern», die oft prächtige Blüten treiben.

Weiter im neuen unimagazin ein Text darüber, wie Tiere denken: Der Philosoph Hans-Johann Glock ergründet die Intelligenz von Tintenfischen, Löwen und Affen mit zuweilen erstaunlichen Ergebnissen.

Deutsch als Fremdsprache: Für viele Rätoromaninnen und Rätoromanen ist Deutsch lernen eine zuweilen schmerzhafte Herausforderung, wie ein sprachbiografisches Forschungsprojekt dokumentiert.

Die Uno hat 2010 zum internationalen Jahr der Biodiversität erklärt. Im grossen Interview macht der Umweltwissenschaftler Bernhard Schmid klar, welche Folgen das rasante Artensterben für unseren Planeten haben könnte.

Schlaue Experimente: Der Molekularbiologe Konrad Basler erforscht, wie aus einer gestörten Zellkommunikation Krebs entsteht. Auf dieser Basis könnte etwa eine Therapie von Dickdarmkrebs entwickelt werden, wie er im Porträt verrät.

unimagazin 1/10 (PDF, 2518 KB)

DOSSIER – ECCE HOMO Zeitreisen an unsere Anfänge

  • AHNENFORSCHUNG Zürcher Anthropologen erforschen die Herkunft des modernen Menschen. Von Michael T. Ganz

Wir waren schon immer Afrikaner (PDF, 101 KB)

  • SPRACHE AUS DER STEPPE Linguisten rekonstruieren die indogermanische Ursprache, auf die auch das Deutsche zurückgeht. Von Roger Nickl

Die Mutter unserer Sprache (PDF, 182 KB)

  • DIE ERFINDUNG DER POLIS Ein junger Archäologe hat eine neue Theorie für die Entstehung der griechischen Stadtstaaten. Von Tanja Wirz

Die heiligen Strassen der Demokratie (PDF, 127 KB)

  • SIEGESZUG Wie der moderne Mensch den Neandertaler verdrängte, sesshaft wurde und die Schweiz besiedelte. Interview mit Philippe Della Casa

"Flexibler als der Neandertaler" (PDF, 120 KB)

  • KULTIVIERTE BARBAREN Die heutige Schweiz gehörte zum Kernland der Kelten. Wer waren diese «Tapferen und Edlen»? Von Thomas Gull

Aus Schädeln trinken (PDF, 121 KB)

  • NACH DEM SÜNDENFALL Mit der Vertreibung aus dem Paradies wird der Mensch zum eigenverantwortlichen Wesen. Von Paula Lanfranconi

Nach dem Paradies (PDF, 65 KB)

  • DIE GEBURT DER RELIGION Neue Religionen wie Islam und Christentum entstanden durch die Variation bestehender Traditionen. Von David Werner

Am Anfang war der Unterschied (PDF, 120 KB)

Forschung

  • FREMDE SPRACHE Die Rätoromanen und das Deutsche

Die Sprache des Herzens (PDF, 121 KB)

  • GEFÄHRLICHE ABLEGER Wie sich Krebsmetastasen bilden

Krebszellen mit Bodyguards (PDF, 190 KB)

  • INTELLIGENTE BESTIEN Auch Tiere können denken

Wenn Tintenfische nachdenken (PDF, 97 KB)

  • KOSTBARES KLIMA Bessere Anreize für Umweltschutz

Anreizvoller Klimaschutz (PDF, 94 KB)

  • SEUCHENGEFAHR IM STALL Bakterien verursachen Aborte

Rätselhafte Rinderaborte (PDF, 99 KB)