Bildstrecke: Künstliche Intelligenz

 

KI als persönliche Assistentin

Andi und der Adler

»KI kann mich animieren, aktivieren, weiterbringen, meine Aufmerksamkeit lenken und einen Fokus setzen. Aber KI ist nicht so intelligent, wie viele meinen, denn sie ist auf Mustererkennung trainiert. Intuition, Abstraktion und Fantasie sind und bleiben menschliche Stärken – vorderhand zumindest.«

Anne Scherer ist Professorin für Quantitative Marketing.

Bild: Stefan Walter

KI und Intelligenz

Marc und die Elster

»Bestehende KI ist nicht schlauer als wir. Ich kann viele Dinge, die auch den smartesten Roboter überfordern würden – etwa mit dem Velo durch Zürich radeln und Guetzli backen. Und selbst, wenn Sie meine Überlegungen zu Künstlicher Intelligenz nicht für besonders schlau halten, sind sie weit klüger als die, die irgendein künstliches System zu bieten hätte.«

Hans-Johann Glock ist Professor für Theoretische Philosophie.

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KI und Vorurteile

Caroline und Mila

»Wenn intelligent bedeutet, dass KI Objekte schneller und präziser Kategorien zuordnen kann, dann ist die Antwort Ja. Doch Intelligenz ist für mich mehr als dies. Es ist etwa die Fähigkeit, Intuition zu nutzen, Regeln je nach Kontext zu interpretieren oder auf andere Menschen eingehen zu können. All das kann KI (noch) nicht.«

Anikó Hannák ist Professorin für Social Computing.

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KI und Fairness

Andi und die Waldohreule

»Künstliche Intelligenz fehlt eine intrinsische Bedürftigkeit – der Wunsch zu leben, Ziele zu haben, Dinge aus eigenem Antrieb zu tun. Die Wünsche werden immer von uns an sie herangetragen. Deshalb wird KI auf absehbare Zeit nicht selber denken und schlau sein.«

Markus Christen ist Ethiker und Leiter des Digitale Ethics Lab.

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KI und Gesundheit

Nadine und Duda

»Künstliche Intelligenz ist nicht schlauer als wir, aber im Zusammenspiel mit unseren Fähigkeiten kann sie neue Chancen bieten. Ärzte werden in Zukunft zunehmend von KI unterstützt, die Patientinnen und Patienten werden sie aber weiterhin persönlich beraten – Sozialkompetenz ist kaum ersetzbar.«

Kerstin N. Vokinger ist Professorin für Öffentliches Recht und Digitalisierung, Gesundheitsrecht und Regulatory Science.

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KI und Gesundheit

Nadine und Duda

»Künstliche Intelligenz ist nicht schlauer als wir, sie erleichtert aber den Zugang zu Expertenwissen und macht es so für viele Berufsleute und für die breite Öffentlichkeit verfügbar.«

Michael Krauthammer ist Professor für Medizininformatik.

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KI und unsere Jobs

Aline, Denia und Romeo

»Das Programm Liberatus hat gegen drei professionelle Poker-Spieler gewonnen. Das ist sicher schlau. Gleichzeitig kann uns KI aber bei vielen alltäglichen Tätigkeiten noch nicht das Wasser reichen.«

Abraham Bernstein ist Professor für Informatik und Direktor der Digital Society Initiative der UZH.

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KI und der ideale Markt

Claudia und Xairel

»Künstliche Intelligenz ist schlauer als wir, aber nur bei einigen wenigen spezialisierten Aufgaben. Die Herausforderung im Marktdesign ist es, die Leistungsfähigkeit von KI so geschickt einzusetzen, dass sie die Menschen bestmöglichst unterstützt.«

Sven Seuken ist Professor für Computation und Economics.

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